12152

Dokumentation - Fachgespräch "Deutsche Wirbelsäulen-Studie (DWS) II"

  • 2013.07
  • DGUV
  • 162
  • DIN A5
  • p012152


Die vor 20 Jahren eingeführte BK-Nr. 2108 birgt in der praktischen Umsetzung eine Reihe von Problemen. Um weiterführende Erkenntnisse insbesondere zur Krankheitsentstehung, zu den belastenden Tätigkeiten und zum damit verbundenen medizinischen Bild zu gewinnen, hat die DGUV umfassende Forschung sowie wissenschaftliche Konsensfindung initiiert.

Auf Basis der Deutschen Wirbelsäulenstudie (DWS) wurden zuletzt zwei Folgestudien gefördert:
  • das Forschungsprojekt "DWS-Machbarkeitsstudie" und
  • das Forschungsprojekt "DWS-Richtwerteableitung".
Die gesetzliche Unfallversicherung ist damit auch ihrem gesetzlichen Auftrag nachgekommen, bei der Gewinnung neuer medizinisch-wissenschaftlicher Erkenntnisse insbesondere zur Fortentwicklung des Berufskrankheitenrechts mitzuwirken (§ 9 Abs. 8 SGB VII), in der Hoffnung, mit den beiden Forschungsprojekten "mehr Licht in das Dunkel" zu bringen.

In einem von der DGUV veranstalteten Kolloquium am 4. Dezember 2012 haben die Forschungsnehmer die Ergebnisse der beiden Projekte einer größeren Fachöffentlichkeit aus Wissenschaft, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie UV-Trägern vorgestellt, um gemeinsam erste Überlegungen zu den Konsequenzen und weiteren Schritten anzustoßen.

Der Berichtsband bietet allen mit der Materie befassten Personen und Institutionen einen umfassenden Einblick in die Vorträge und die Diskussionen der Veranstaltung. Der abschließende Beitrag liefert zudem einen Ausblick über mögliche weitere Schritte.

Für eine fundierte Auseinandersetzung mit den beiden Forschungsvorhaben und ihren Ergebnissen wird an dieser Stelle auf die Abschlussberichte verwiesen, die in der Forschungsdatenbank unter www.dguv.de veröffentlicht werden.
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Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung: 0800 6050404
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