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Prävention von Unfällen im professionellen Bühnentanz (Rahmenempfehlungen)

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  • 2009.06
  • 2014.12
  • DGUV
  • 114
  • DIN A5
  • p010267

Professionelle Tänzerinnen und Tänzer sind die Hochleistungssportler unter den darstellenden Künstlerinnen oder Künstlern.
Die Ausbildungsdauer ist sehr lang, die Zeit der Berufsausübung extrem kurz. Sie sind im Rahmen der Ausbildung und später im Arbeitsprozess in Training, Proben und Vorstellungen maximalen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt, was sich in einer hohen Anzahl von Arbeitsunfällen widerspiegelt.

Abweichend von anderen Berufsgruppen gibt es im Bühnentanz kaum bzw. keine den eigenen Körper im Arbeitsprozess unterstützende Arbeitsmittel. Der eigene Körper stellt gleichsam Arbeitsmittel und einziges Kapital der Karriere dar. Grundsätzlich ist eine Berufsausübung als Tänzerin oder Tänzer nur mit einem insgesamt funktionsfähigen Organismus möglich. Bereits minimale körperliche „Defizite“ können im Tanz nicht oder nur schwer kompensiert werden. Sie führen zu starken Einschränkungen in der Berufsausübung und nicht selten zu einer Arbeits- oder gar Berufsunfähigkeit.

Schon deshalb kommt der Prävention von Verletzungen im professionellen Bühnentanz eine überdimensionale Bedeutung zu.

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