Der Universal-Vorbereitungsbereich für die Kfz-Reparaturlackierung
Als gedruckte Ausgabe voraussichtlich bestellbar ab November 2026.
- Ausgabedatum: 2026.10
- Herausgeber: DGUV
- Seitenzahl: 52
- Format: DIN A4
- Sprache: Deutsch
- Webcode: p209089
- Fachbereich: Holz und Metall
- Sachgebiet: Oberflächentechnik
- Weitere Broschüren aus dem Sachgebiet
Bei der Kfz-Reparaturlackierung werden Arbeiten zur Vorbereitung des Lackiervorgangs auf gesonderten Arbeitsplätzen in der Regel außerhalb von Lackierkabinen oder kombinierten Lackier-/Trocknungskabinen durchgeführt. Zum Teil wurden diese Arbeitsplätze in der Vergangenheit bereits mit einer technischen Lüftungseinrichtung ausgestattet.
Bisher umfassten die vorbereitenden Arbeiten im Wesentlichen das Spachteln, Schleifen und Füllern der Schadstellen. Zunehmend wird jedoch angestrebt, auch den Deck- und Klarlackauftrag sowie die Lacktrocknung innerhalb des Vorbereitungsbereichs durchzuführen, um die Anlagenkapazität und den verfügbaren Arbeitsraum optimal nutzen zu können. Die damit verbundenen höheren Gefährdungen müssen bewertet und geeignete Maßnahmen abgeleitet werden.
Für Lackierkabinen legt die Europäische Norm DIN EN 16985, für kombinierte Lackier-/ Trocknungskabinen zusätzlich die DIN EN 1539, das sicherheitstechnische Anforderungsprofil fest. Diese Normen gelten formal jedoch nicht für den Vorbereitungsbereich.
Ziel dieses Dokuments ist es, im Einklang mit dem derzeit aktuellen Regelwerk ein Anforderungsprofil für einen in diesem Dokument als „Universal-Vorbereitungsbereich“ bezeichneten Arbeitsbereich festzulegen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Anforderungen des Brand- und Explosionsschutzes sowie des Gesundheitsschutzes. Grundlagen für die Anforderungen sind insbesondere folgende Schriften:
- DIN EN 16895
- DGUV Information 209-046
- VDI 2280
Dieses Dokument enthält Beschaffenheits- und Betriebsanforderungen. Weitergehende Anforderungen für den sicheren Betrieb sind in folgenden Schriften enthalten:
- DGUV Regel 109-013
- DGUV Information 209-014
Änderungen zur letzten Ausgabe November 2017:
- Redaktionelle Überarbeitung